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Modell eines Dreheiseninstruments


Das Modell demonstriert die Funktion eines Dreheiseninstruments. Es ist an ein regelbares Gleichspannungs-netzgerät angeschlossen. Das Drehmoment, das durch die Abstoßung zweier gleichsinnig magnetisierten Weich-eisenbleche entsteht, lenkt den Zeiger aus bis das von einer Spiralfeder erzeugte rücktreibende Drehmoment gleich groß ist. Im stromlosen Zustand kehrt der Zeiger durch die Spiralfeder wieder in seine Ruhelage zurück.

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Hinweise und Anregungen

  • Für den Ausschlag des Zeigers ist eine minimale Stromstärke von ca. 0,3 A erforderlich. Daher reagiert das Instrument im Versuch erst ab einer Spannung von 2,5 V.
  • In der Detailansicht des Messwerks ist die Abstoßung der beiden Weicheisenbleche gut zu erkennen. Sie werden durch einen Strom in der äußeren Spule (Innenwiderstand ca. 6,5 Ω für Gleichstrom, für Wechselstrom bei 50 Hz
    ca. 8 Ω) magnetisiert.
  • Weichmagnetische Materialien ("Weicheisen") besitzen eine geringe Koerzitivfeldstärke, werden also durch ein äußeres Magnetfeld nicht dauerhaft magnetisiert (→ magnetische Hysterese).
  • Die Magnetisierung ist von der Richtung des Strom unabhängig. Damit ist das Weicheiseninstrument ebenso wie das → Hitzdrahtinstrument auch für die Messung von Wechselströmen geeignet.
  • Ein Drehspulinstrument würde dazu die → Gleichrichtung des Stroms erfordern.
  • → Modell eines Drehspulinstruments.
MDRE (2024, AG Didaktik der Physik, Freie Universität Berlin)

Autor: jki                 letzte Änderung: 15.01.2026 17:36 | Freie Universität Berlin | AG Didaktik der Physik BY-NC 4.0

Betreff:

1. Ändere die Spannung.
2. Betrachte das Messwerk im Detail.
Blende die Hinweise mit  wieder aus.

Dreheiseninstrument

← Spule mit Weicheisenblechen

Netzgerät

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